Handbuch
Amiga Imager v0.91
Aktuelles Handbuch fuer Amiga Imager v0.91. Dieser Leitfaden wurde mit dem ausgelieferten Build 0.91 / 260712 abgeglichen und ist das aktuelle oeffentliche Handbuch fuer diesen Release.
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Aktuelles Handbuch fuer Amiga Imager v0.91. Dieser Leitfaden wurde mit dem ausgelieferten Build 0.91 / 260712 abgeglichen und ist das aktuelle oeffentliche Handbuch fuer diesen Release.
Dieses Handbuch ist der aktuelle Praxisleitfaden fuer Amiga Imager v0.91. Es orientiert sich am tatsaechlichen App-Build. Es beschreibt die beiden Haupt-Workflows, den aktuellen Build-Bildschirm, die aktuellen Paketsteuerungen und die Settings-Bereiche, die fuer reale Hardware wirklich wichtig sind.
Amiga Imager ist eine native macOS-App, die aus einem Workflow heraus startfaehige Amiga-Systeme erstellt.
.img-Dateien gebaut..hdf-Datei gebaut.Fuer einen normalen Build sollten diese Dinge vorbereitet sein:
Welche Quelldateien noetig sind, haengt von der gewaehlten AmigaOS-Version ab:
Optional, aber fuer aktuelle v0.91-Builds oft sinnvoll:
Das ist der wichtigste Modus. Hier werden Plattform, Installationsmedien, ROM, optionale Software und weitere Einstellungen ausgewaehlt. Vor dem eigentlichen Start zeigt die App eine Build Summary mit den aktuellen Einstellungen und Hinweisen an.
Dieser Modus schreibt ein bereits erstelltes Image auf ein reales Medium. Der Ablauf ist bewusst knapp: Image auswaehlen, Zieldatentraeger auswaehlen, bei Bedarf Only show external disks aktiv lassen und anschliessend Write to Disk klicken.
Beim Schreiben auf physische Datentraeger fragt macOS gegebenenfalls nach dem Admin-Passwort. Falls der Rohzugriff blockiert wird, muss Full Disk Access fuer Amiga Imager freigegeben werden.
PiStorm / Emu68, Classic Amiga oder MiSTer (Minimig).Simple ist der schnellste Weg. Der Modus setzt sichere Standardwerte fuer einen ersten Build, darunter gebuendelte Assets, EN plus Systemsprache, Roadshow Demo und den Shareware-Picasso96-Pfad, wenn RTG benoetigt wird.
Advanced schaltet den vollen Funktionsumfang frei. Das ist der richtige Modus fuer individuelle Hardware, manuelle Roadshow- oder Picasso96-Archive, Transfer-Ordner, Custom Packages per URL, WBDock-Auswahl, benutzerdefinierte Image-Groessen oder gespeicherte Profile.
Hier werden Plattform, OS-Version, Medien, ROM und Ausgabe-Image gesetzt. Bei Classic-Builds erscheinen zusaetzlich die aktuellen Hardware-Auswahlen fuer Machine, Accelerator, RTG Graphics Card und Network Card.
In Advanced liegen hier die aktuellen v0.91-Einstellungen:
None, Roadshow (Demo) oder Roadshow (Full), dazu Wi-Fi wenn unterstuetztIn Simple gibt es einen kompakten Community-Paket-Schalter. In Advanced wird die Paketauswahl gruppiert dargestellt - mit dem aktuellen Katalog aus Bereichen wie Internet, Multimedia, Utilities und System.
Einige Pakete oeffnen nur bei Bedarf Zusatzfelder, zum Beispiel:
v0.91 bringt zwei wichtige Paket-Steuerungen mit:
Aktuelle Katalog-Highlights bleiben ausserdem:
Hier werden die Image-Groesse und der eigentliche Build gesteuert. Simple bleibt bei den Presets. Advanced schaltet die volle Groessensteuerung, die Partitionsaufteilung, Profile speichern/laden und die abschliessenden Build-Aktionen frei.
.img-Datei.VA2000, P-Vision, Vampire SAGA und ZZ9000.A314, ZZ9000Net und PicoWiFy..hdf-Datei.v0.91 fuehrt AmigaDiskKit konsequent weiter. Auf dem PiStorm-Pfad uebernimmt die Engine jetzt RDB, FAT32, FFS und PFS3 intern - inklusive Partitionslayout, FAT32-Boot-Volume, PFS3-Formatierung, Datei-I/O und Handler-Registrierung.
Damit benoetigt der normale PiStorm-Build-Pfad das alte externe Imaging-Tool nicht mehr. Der Legacy-Weg bleibt nur noch als veralteter Fallback unter Settings -> Debug verfuegbar.
v0.91 behebt ausserdem das Header-Layout fuer lange Dateinamen auf
DOS\7-Volumes. Wenn ein DOS7-basiertes Image mit
v0.9 oder v0.90 gebaut wurde, sollte es
mit v0.91 neu erstellt werden - auch dann, wenn das alte
Image auf den ersten Blick unauffaellig wirkte.
Das aktuelle App-Build hat ein eigenes Settings-Fenster mit fuenf Bereichen:
DEVS:a314.configWer beim Standardablauf bleibt, muss die meisten dieser Punkte nicht anfassen. Relevant werden sie vor allem bei spezieller Hardware oder wiederkehrenden Test- und Build-Profilen.
Install / Retry nutzen. Die native Engine deckt den Hauptpfad fuer PiStorm jetzt komplett ab, aber einzelne Begleitoperationen nutzen weiterhin gebuendelte Hilfsprogramme oder den optionalen Legacy-Fallback.
Meist fehlen Installationsmedien, Kickstart-ROM oder der Ausgabe-Pfad. Bei AmigaOS 3.9 muessen zusaetzlich beide Boing-Bag-Updates vorhanden sein.
Full Disk Access fuer Amiga Imager unter System Settings -> Privacy & Security -> Full Disk Access aktivieren und danach erneut versuchen. Ein erneutes Einstecken des Zielmediums kann ebenfalls helfen.
Pruefen, ob als Netzwerk-Stack Roadshow Demo oder Roadshow Full aktiv ist. Mit None wird A314 nicht unterstuetzt.
Paketname und direkte Download-URL unter Settings -> Build -> Custom Packages pruefen. Die Datei sollte ein gueltiges Archiv sein, idealerweise ein .lha-Paket.
Wenn das Image mit v0.9 oder v0.90 gebaut wurde und eine DOS\7-Partition nutzt, sollte es mit v0.91 neu erstellt werden. Das Long-Filename-Header-Layout wurde in diesem Release korrigiert.
Ein kleineres Preset waehlen, die benutzerdefinierte Groesse reduzieren oder ueber die Storage-Einstellungen mehr Headroom fuer reale SD-Medien lassen.
Nach dem Fehler Export Log verwenden und die Angaben aus der Build Summary sichern. In v0.91 enthaelt der Export das komplette Session-Log und ist dadurch deutlich nuetzlicher fuer Build- oder Flash-Probleme.